Togo soll frei sein


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In Reutlingen lebende Flüchtlinge fordern das Ende einer Familiendiktatur

Togo, von 1884 bis 1916 eine deutsche Kolonie in Westafrika und hierzulande nicht unbedingt als ein Staat bekannt, aus dem Menschen nach Europa fliehen, ist ein Land, das seit 50 Jahren von einer tyrannischen Familie unterdrückt wird. Am 9. Dezember 2017 protestierten Togolesen auf dem Reutlinger Listplatz gegen die Familiendiktatur der Gnassingbé.
Das Volk will sich die Tyrannei nicht länger gefallen lassen. Geführt von einer Koalition der Oppositionsparteien werden Demonstrationen organisiert, um die soziale Ungerechtigkeit in dem kleinen Land anzuprangern. Dass gerade jetzt immer mehr Flüchtlinge aus Togo in Europa ankommen, hängt mit den jüngsten Festnahmen von Regimekritikern zusammen sowie den vielen Verletzten und Toten, die es seit 19. August 2017 bei Demonstrationen gegeben hat. Die Diktatur zwingt immer mehr Leute dazu, ihr Heimatland zu verlassen und unter lebensgefährlichen Bedingungen die Flucht zu anzutreten.

3.12.2017: Demonstration der togolesischen Diaspora und deren Freunde in Reutlingen, Foto: Bangemann

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Bericht über mein Leben in Deutschland


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Waael mit seiner „neuen Familie“ Foto: privat

Ich schreibe diese Geschichte, weil ich erzählen möchte, wie es mir in Deutschland ergeht.

Ich heiße Wael Alsade, bin 24 Jahre alt, und lebe alleine seit zwei Jahren in Deutschland. Meine Familie kommt aus Darer in Syrien. Ich bin in Damaskus geboren und habe auch in Damaskus gelebt.
Die Deutsche Sprache ist für uns sehr schwierig, aber ich kann es schaffen, weil ich den Willen dazu habe.

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Mutter der Künste – ein Weg zur Integration


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„Erzähl mir“ das Theaterprojekt von PATATi-PATATA mit Flüchtlingen für Flüchtlinge.

Theater spielt eine wichtige Rolle, wo immer sich Kulturen und Völker begegnen. Und nicht zuletzt eignet sich Sprache lernen durch Theater als hervorragendes Mittel zur Integration. Dabei ist Reutlingen eine der Städte in Deutschland, die sich an diesem Experiment erfolgreich beteiligen.

So war denn am 27. September dieses Jahres die Premiere des Stückes „Erzähl mir“ nicht nur eine sehr schöne und ergreifende Aufführung. In einem komödiantischen und durchaus zynischen Stil wurden Probleme und Schwierigkeiten diskutiert, mit denen Flüchtlinge in ihrem Alltagsleben konfrontiert sind.

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„Besser über das Mittelmeer nach Europa als ohne Zukunft in Nigeria“


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Flüchtlingsboot

Die Jugend flüchtet aus Nigeria

„Eines Tages wird alles besser sein“, lautet ein altes Sprichwort der nigerianischen Jugendlichen.

Momentan sieht die Realität jedoch eher so aus: wer nichts macht, ändert nichts!
„Stirb in Armut oder riskiere es“, sind zurzeit die einzigen Möglichkeiten der nigerianischen Jugend und ein Katalysator für die Flucht vor Not und Hunger. Die nigerianische Jugend hat die Wahl zwischen dem Tod auf dem Mittelmeer oder in Nigeria zu verhungern.

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