Togo soll frei sein


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In Reutlingen lebende Flüchtlinge fordern das Ende einer Familiendiktatur

Togo, von 1884 bis 1916 eine deutsche Kolonie in Westafrika und hierzulande nicht unbedingt als ein Staat bekannt, aus dem Menschen nach Europa fliehen, ist ein Land, das seit 50 Jahren von einer tyrannischen Familie unterdrückt wird. Am 9. Dezember 2017 protestierten Togolesen auf dem Reutlinger Listplatz gegen die Familiendiktatur der Gnassingbé.
Das Volk will sich die Tyrannei nicht länger gefallen lassen. Geführt von einer Koalition der Oppositionsparteien werden Demonstrationen organisiert, um die soziale Ungerechtigkeit in dem kleinen Land anzuprangern. Dass gerade jetzt immer mehr Flüchtlinge aus Togo in Europa ankommen, hängt mit den jüngsten Festnahmen von Regimekritikern zusammen sowie den vielen Verletzten und Toten, die es seit 19. August 2017 bei Demonstrationen gegeben hat. Die Diktatur zwingt immer mehr Leute dazu, ihr Heimatland zu verlassen und unter lebensgefährlichen Bedingungen die Flucht zu anzutreten.

3.12.2017: Demonstration der togolesischen Diaspora und deren Freunde in Reutlingen, Foto: Bangemann

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Flüchtlinge brauchen Perspektiven


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Unwissenheit, Unsicherheit, Ängste – viele Menschen sorgen sich um ihre Zukunft. Nicht zuletzt an den letzten Wahlergebnissen und dem Einzug der AFD in den Bundestag kann man das ablesen:
Während die einen Sorge haben, etwas von ihrem oft mühevoll erreichten Wohlstand und Status in der Wohlstandsgesellschaft zu verlieren, sind die Sorgen der Flüchtlinge, die in Deutschland Schutz gefunden haben, geradezu existenziell. Wohnungssuche und die Suche nach Arbeit prägen ihren Alltag, und tatsächlich sind ihre Mühen nicht ergebnislos, wie man in dieser Ausgabe des RT-Journals sehen kann.

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Wer bleiben will, muss büffeln


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Gunnar Rapp von der Reutlinger Ausländerbehörde: Deutschkenntnisse sind unerlässlich.

Gunnar Rapp, Abteilungsleiter Ausländerabteilung Stadverwaltung Reutlingen (links), Salem Alfayoumi, Flüchtlinge helfen Flüchtlingen (2. v. links)

In Reutlingen leben zirka 700 Flüchtlinge mit einer Anerkennung nach der Genfer Flüchtlingskonvention sowie 216 Flüchtlinge mit subsidiärem Schutz. 327 ist der Aufenthalt aus humanitären Gründen gestattet. Nach der Anerkennung als Flüchtling bleibt für viele noch die Frage, wie sie ihre Zukunft in Deutschland gestalten können. Sie ist eng gekoppelt an den jeweiligen Aufenthaltstitel. Dabei geht es um die Bedingungen, die sie erfüllen müssen, um sich dauerhaft in Deutschland niederlassen zu können. Viele haben Angst, dass sie nicht bleiben dürfen und ihre Zukunft ungewiss ist. Die Niederlassungserlaubnis beziehungsweise das dauerhafte Bleiberecht ist für viele ein Ziel. Doch es kursieren falsche Informationen zum Aufenthaltsrecht auf Facebook und unter den Geflüchteten selbst. Im Gespräch mit FHF stellte der Chef der Reutlinger Ausländerbehörde Bedingungen und Möglichkeiten vor. Gunnar Rapp: „Die Niederlassungserlaubnis muss regelrecht erarbeitet werden.“

Siehe auch aktiualisierte Informationen:

Aufenthaltsverlängerung (Ergänzung)

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Bericht über mein Leben in Deutschland


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Waael mit seiner „neuen Familie“ Foto: privat

Ich schreibe diese Geschichte, weil ich erzählen möchte, wie es mir in Deutschland ergeht.

Ich heiße Wael Alsade, bin 24 Jahre alt, und lebe alleine seit zwei Jahren in Deutschland. Meine Familie kommt aus Darer in Syrien. Ich bin in Damaskus geboren und habe auch in Damaskus gelebt.
Die Deutsche Sprache ist für uns sehr schwierig, aber ich kann es schaffen, weil ich den Willen dazu habe.

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Mutter der Künste – ein Weg zur Integration


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„Erzähl mir“ das Theaterprojekt von PATATi-PATATA mit Flüchtlingen für Flüchtlinge.

Theater spielt eine wichtige Rolle, wo immer sich Kulturen und Völker begegnen. Und nicht zuletzt eignet sich Sprache lernen durch Theater als hervorragendes Mittel zur Integration. Dabei ist Reutlingen eine der Städte in Deutschland, die sich an diesem Experiment erfolgreich beteiligen.

So war denn am 27. September dieses Jahres die Premiere des Stückes „Erzähl mir“ nicht nur eine sehr schöne und ergreifende Aufführung. In einem komödiantischen und durchaus zynischen Stil wurden Probleme und Schwierigkeiten diskutiert, mit denen Flüchtlinge in ihrem Alltagsleben konfrontiert sind.

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Eine multikulturelle Bibliothek


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Die Stadtbibliothek Reutlingen ist eine der wichtigen Einrichtungen der Kulturstadt Reutlingen. Sie wurde 1985 neu gebaut.

Neben der Hauptstelle in der Stadtmitte gibt es noch 10 weitere Zweigstellen in den Ortsteilen. Die Stadtbibliothek gehört zum Kulturamt, eine Abteilung der Stadtverwaltung. Die Bibliothek wird jährlich von der Stadt Reutlingen mit einem geschätzten Betrag von 4,5 Millionen Euro finanziert.

Die Bibliothek besitzt insgesamt mehr als 300.000 Medien, während die Bibliothek für Erwachsene etwa 100.000 Bücher und Medien umfasst. Es gibt 20.000 Benutzer der Bibliothek, darunter sind 1.525 Einwanderer oder Flüchtlinge aus 104 verschiedenen Ländern.

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Was ist TestDaF?


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Test Deutsch als Fremdsprache (TestDaF) ist eine der Prüfungen von Deutschkenntnissen für jeden, der an einer Uni oder Hochschule in der Bundesrepublik Deutschland studieren möchte.

Es war nicht einfach, aber auch nicht unmöglich

Der 25-jährige Tarek Abla ist im Jahr 2015 von Syrien nach Deutschland gekommen, um sich eine Zukunft aufzubauen und sich seine Träume zu erfüllen. Für die Bewerbung zum Studiengang Maschinenbau an der Universität muss er Grundvoraussetzungen erfüllen.. Eine diese Bedingungen ist ein bestimmtes Sprachniveau, das an den deutschen Hochschulen verlangt wird. Deshalb machte Tarek die TestDaF-Prüfung und war erfolgreich. Zu seinen Erfahrungen stellten wir ihm einige Fragen:

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Mein Leben in Deutschland ist unsicher aber zurück nach Gambia ist keine Option


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Der Asylbewerber Kaw Jaiteh arbeitet hart an seiner Zukunft in Deutschland.

Kaw Jaiteh, ein 22-jähriger Mann aus Gambia, hat getan, was er konnte, um sich in Deutschland zu integrieren, hat Arbeit in einer Bäckerei gefunden, den Führerschein gemacht und das Geld für ein Auto zusammengespart. Alles in Ordnung also, wäre da nicht die Unsicherheit, eines Tages abgeschoben zu werden. Denn Kaw Jaitehs Asylgesuch wurde abgelehnt.

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Inhaltsverzeichnis RT-Journal international 2017


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Ausgabe 03/2017 (PDF-Download ca. 1,5 MB) Gambia ist keine Option Wer bleiben will, muss büffeln Bericht über mein Leben in Deutschland Was ist TestDaF? Eine multikulturelle Bibliothek Theater, Mutter der Künste — Integration Aktuelles / Impressum Ausgabe 02/2017 (PDF-Download ca. 1 MB) Tausend Euro Schaden von der Grundsicherung bezahlen? Wie soll das gehen, fragt sich …

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Wertvoller Beitrag


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„RT-Journal international" erste Ausgabe 2017

(zur ersten Ausgabe des RT-Journal international) 13.7.2017 – SÜDWEST PRESSE – Reutlinger Nachrichten Autorin, Foto: Carola Eissler, 13.07.2017 Die erste Ausgabe kann sich sehen lassen. Flüchtlinge geben anderen eine Orientierung und Integrationshilfe, lobt Oberbürgermeisterin Barbara Bosch in ihrem Grußwort. „Diese Art des Engagements ist ein wertvoller Beitrag zu einem gelingenden Zusammenleben in unserer Stadt.“ Bei …

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