Wer bleiben will, muss büffeln

Gunnar Rapp von der Reutlinger Ausländerbehörde: Deutschkenntnisse sind unerlässlich.

Gunnar Rapp, Abteilungsleiter Ausländerabteilung Stadverwaltung Reutlingen (links), Salem Alfayoumi, Flüchtlinge helfen Flüchtlingen (2. v. links)

In Reutlingen leben zirka 700 Flüchtlinge mit einer Anerkennung nach der Genfer Flüchtlingskonvention sowie 216 Flüchtlinge mit subsidiärem Schutz. 327 ist der Aufenthalt aus humanitären Gründen gestattet. Nach der Anerkennung als Flüchtling bleibt für viele noch die Frage, wie sie ihre Zukunft in Deutschland gestalten können. Sie ist eng gekoppelt an den jeweiligen Aufenthaltstitel. Dabei geht es um die Bedingungen, die sie erfüllen müssen, um sich dauerhaft in Deutschland niederlassen zu können. Viele haben Angst, dass sie nicht bleiben dürfen und ihre Zukunft ungewiss ist. Die Niederlassungserlaubnis beziehungsweise das dauerhafte Bleiberecht ist für viele ein Ziel. Doch es kursieren falsche Informationen zum Aufenthaltsrecht auf Facebook und unter den Geflüchteten selbst. Im Gespräch mit FHF stellte der Chef der Reutlinger Ausländerbehörde Bedingungen und Möglichkeiten vor. Gunnar Rapp: „Die Niederlassungserlaubnis muss regelrecht erarbeitet werden.“

Siehe auch aktiualisierte Informationen:

Aufenthaltsverlängerung (Ergänzung)

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