Die Stolpersteine des Mietrechts

Was bedeutet Kündigungsfrist?

In Deutschland sind viele Dinge des Miteinanders gesetzlich geregelt. So verhält es sich auch beim Auszug aus einer Wohnung. Wer aus einer Wohnung auszieht, muss diese rechtzeitig kündigen. Wer beispielsweise aus der Wohnung Ende Juli ausziehen will, muss die Kündigung schon am 1. Mai dem Vermieter vorlegen. Diese dreimonatige Kündigungsfrist ist gesetzlich geregelt. Sie schützt den Vermieter vor Verlusten und gibt dem Mieter die Sicherheit, dass er nach dieser Frist keine Miete mehr an den alten Vermieter zahlen muss.
Aber Achtung: Wer schon in den drei Monaten eine neue Wohnung findet und ausziehen will, muss trotzdem dafür sorgen, dass die Miete für die alte Wohnung beglichen wird.

Natürlich gibt es die Möglichkeit, die Wohnung einem Nachmieter übertragen. Dann übernimmt dieser die Miete für diese Zeit. Der Vermieter muss aber mit dem Nachmieter einverstanden sein. Wenn er das ist, steht einem früheren Auszug nichts im Weg und man muss nicht Miete für zwei Wohnungen bezahlen.

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